Umweltfolgen

Verstärkte Nutzung der Speicher, Netzausbau und Ausbau Erneuerbarer bedeuten Eingriffe in die norwegischen Ökosysteme und beunruhigen viele Naturschützer. Doch jede Form der Energieerzeugung bringt Folgen mit sich. Generell sind die Auswirkungen Erneuerbarer auf nahe und ferne Ökosysteme deutlich geringer als die konventioneller Energieerzeugung inkl. Abbau, Transport, Emissionen und Endlagerung. Die breite Unterstützung der Erklärung, auch von Umweltorganisationen aus beiden Ländern zeigt, dass es außerdem wichtig ist, grenzüberschreitend abzuwägen: Z. B. haben erhöhte Pegelschwankungen in großen norwegischen Seen vermutlich weniger Umweltfolgen als die Flutung neuer Täler in den Alpen oder Mittelgebirgen.

Verstärkte Austauschkapazitäten unterstützen den Ausbau der Erneuerbaren und können so zu geringeren CO2-Emissionen führen. Ein Kohleausstieg und ambitionierte EU-Ziele mit angemessenen CO2-Preisen sollten diese Entwicklung unterstützen.